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Kriminalprävention
Grundlage für eine erfolgreiche kommunale Präventionsarbeit ist die Vernetzung der vielen beteiligten Institutionen und Akteure, die sich auf diesem Gebiet engagieren, um geeignete Präventionsprojekte und Maßnahmen zur Reduzierung und Verhinderung von Kriminalität dort durchzuführen, wo sie am effektivsten sind.
Die Lenkung und Steuerung der KKP auf Kreisebene wurde auf die Stadt- und Landkreise übertragen.Die Koordinierung ermöglicht es eine gemeinsame Plattform für die einzelnen Akteure der Kriminalprävention zu bieten, Schnittstellen und Synergien zu erkennen und Maßnahmen dort einzusetzen, wo sie am wirkungsvollsten sind.
Aktuelles
Seminare "Schutz vor Gewalt" für Frauen
Die Initiative sicherer Landkreis bietet im Rahmen des Jubiläums kostenlos das Seminar "Schutz vor Gewalt" für Frauen zu folgenden Terminen an:
Samstag, 17.10.2026
und ein Sondertermin am Mittwoch 25.11.2026 anlässlich des "Orange Day"
Falsche Polizeibeamte sind nach wie vor auch im Rems-Murr-Kreis aktiv und versuchen durch schockierende Anrufe Senioren zur Herausgabe von Bargeld, Goldbarren, Schmuck oder zum Abheben eines Geldbetrags zu zwingen. Dabei nutzen die Täter eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Telefonanzeige der Angerufenen die Polizei-Notrufnummer 110 oder eine andere örtliche Telefonnummer erscheinen lässt.
2 Schauspieler und ein echter Polizeibeamter zeigen deshalb diese typische Vorgehensweisen und beziehen die Besucher dabei aktiv ein.
In Zusammenarbeit mit der Filmakademie BW entstand außerdem der Film #durchschaut. Dieser gibt insbesondere Seniorinnen und Senioren einen ersten Eindruck von der Betrugsmasche "Falscher Polizeibeamter". Dabei zeigt er die Vorgehensweise der Täter und gibt auf humorvolle Weise nützliche Tipps im Umgang mit verdächtigen Telefonanrufen. Der Film ist für den Einsatz bei (virtuellen und persönlichen) Präventionsveranstaltungen geeignet.
„Hallo Mama/Hallo Papa, mein Handy ist kaputt…“, wer hatte diese Nachricht nicht bereits auf dem Smartphone. Dennoch sind die dahintersteckenden professionell organisierten Betrüger mit dieser Masche weiter „erfolgreich“, die Schadenssummen sind immens.
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes intensiviert deshalb die Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit zu dieser und ähnlichen Betrugsmaschen. Auch junge Menschen sind zunehmend von solchen Straftaten betroffen. Und oft wird aus Scham nicht darüber gesprochen. Doch Nachfragen schützt vor Betrug! Die Polizei rät: Kontaktieren Sie immer erst Ihre Familienangehörigen unter der altbekannten Nummer, bevor Sie angeblich neue Nummern abspeichern.
Informationen und Hilfsangebote für Zuwanderer der Polizei
Die Polizei ist Ansprechpartner für alle Menschen, die Hilfe benötigen. Sie finden auf der folgenden Seite verschiedene Medien in verschiedenen Sprachen mit umfassenden Informationen der Polizei zum Leben in Deutschland für Neuzuwanderer.
Präventionsbeauftragte begleiten Schulen bei der Umsetzung des Präventionskonzeptes in dem sie
die Analyse und Weiterentwicklung der Präventionsarbeit einer Schule begleiten,
Präventionsinitiativen innerhalb der Schule zusammenführen,
eine Schule bei der Vernetzungsarbeit unterstützen,
Fortbildungen für Lehrkräfte im Bereich der Prävention durchführen,
bei der Gestaltung von pädagogischen Tagen und Elternabenden mitwirken.
Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie von den Präventionsbeauftragten der Schulen in Baden-Württemberg. Ansprechpartner im Rems-Murr-Kreis erreichen Sie per E-Mail unter praevention-rmk@km-bw.net.
Kriminalprävention im Netz
REspect! im Netz: Zivilcourage gegen Hass
Hass und Hetze im Internet sind eine Gefahr für unsere Demokratie. REspect! im Netz bietet Ihnen eine einfache Möglichkeit, dagegen vorzugehen, Hassreden zu melden und so dazu beizutragen, das Internet zu einem respektvolleren Ort zu machen.
Was können Sie tun?
Melden Sie Hassreden: Wenn Sie im Netz auf Inhalte stoßen, die Sie für strafbar halten, melden Sie sie z.B. über die Meldestelle REspect!. Die Meldung von Inhalten ist einfach über eine Meldemaske möglich.
Unterstützen Sie Betroffene: Zeigen Sie Solidarität mit Menschen, die von Hass betroffen sind.
Seien Sie aktiv: Setzen Sie sich für einen respektvollen Umgang im Netz ein.
Bundesweite Kampagne der Polizei gegen die Verbreitung von Kinderpornografie
Fakt ist: wer Kinderpornografie besitzt, herstellt, sich beschafft, verbreitet oder anderen zugänglich macht, begeht eine Straftat, also Finger weg!
Wer Kinderpronografie über soziale Netzwerke, Chatgruppen oder Messenger erhält, sollte sich wie folgt verhalten:
Videos/Fotos nicht weiterschicken
an Netzwerkbetreiber/Polizei melden
aus Chatgruppen austreten
Teil dieser Kampagne ist auch der Kurzclip "sounds wrong". In vier unterschiedlichen Szenen erzählen Jugendliche von wahren Fällen von Kinderpornografie, die sie auf dem Handy erhalten haben, von ihren Emotionen und was sie darüber denken.
Den kompletten Kurzclip, sowie weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Polizei.