Jugendarbeit und -beteiligung

Jugendarbeit heißt auch, junge Menschen darin zu bestärken, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Durch Beteiligung in Städten und Gemeinden können Kinder und Jugendliche ihre Ideen, Interessen und Bedürfnisse einbringen und so die Entwicklung ihres Sozialraums mitprägen. Ziel ist es, demokratische Kompetenzen und Vielfalt zu fördern und Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Interessen in Schule, Freizeit und Kommune zu vertreten.

Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention

Eine Jugendliche hört mittels Kopfhörern Musik am Handy

Die Fachstelle Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention, kurz "DeRex", ist die zentrale Informations- und Anlaufstelle für alle Fragen, die den (Rechts-)Extremismus im Rems-Murr-Kreis betreffen.

Ziel der Fachstelle ist es, demokratische Haltungen junger Menschen im Rems-Murr-Kreis zu stärken und zu fördern. Antidemokratische Haltungen wie Rechtsextremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, pauschalisierende Ablehnungskonstruktionen und religiös legitimierte Ablehnungen sollen abgebaut werden.

Aufgaben und Angebote der Fachstelle DeRex:

Beratung

  • Institutionen und zivilgesellschaftliche Akteure
  • Betroffene Einzelpersonen
  • (rechts)extrem-orientierte junge Menschen

Vernetzung

  • Jugendsozialarbeit im Landkreis
  • Zivilgesellschaft
  • Polizei, Sicherheitsbehörden
  • lokal, regional und landesweit
  • projektbezogen

Bildung und Prävention

  • Workshops, Vorträge und Projekte für verschiedene Zielgruppen wie Jugendliche, Schulklassen, Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte

Kontakt

Mona Franke
Fachbereich Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention
Erbstetter Straße 58
71522 Backnang

Sozialraumorientierte Jugendarbeit und Jugendbeteiligung

Die Fachstelle SoJA richtet sich an Städte, Gemeinden und Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Rems-Murr-Kreis.

Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie beispielsweise der demographische Wandel, berät die Fachstelle die Gemeinden und Städte dabei ihre Angebote an die Bedarfe und Interessen Jugendlicher auszurichten.

Beratungsangebote

Angebote der Fachstelle zur Sozialraumorientierung

Sozialraumorientierte Jugendarbeit heißt, den Fokus auf die Sozialen Räume junger Menschen zu richten. Dabei geht es primär um das Verstehen, wie die Lebenswelten Jugendlicher in engem Bezug zu ihrem Stadtteil, zu ihren Treffpunkten, Orten und Institutionen stehen.

Sozialräumliche Fachberatung für Fachkräfte

Ziel der sozialräumlichen Fachberatung ist es, Methoden zu vermitteln, mit denen der Sozialraum von Jugendlichen und ihr Leben vor Ort untersucht werden können. Die Methoden sind einfach und nah am Alltag, sodass sie gut in der Rahmen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit durchgeführt werden können. Mit Methoden wie dem Cliquenraster oder subjektiven Landkarten wird sichtbar, wie Kinder und Jugendliche ihren Sozialraum und ihren Alltag erleben.

Das Angebot der Fachstelle umfasst sechs kostenlose Termine von jeweils 1,5 Stunden.

Sozialräumliche Angebote für Städte und Gemeinden

Sozialraumanalysen und die Entwicklung von Konzepten für bestimmte Zielgruppen helfen dabei, die kommunale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Ziele sozialräumlicher Analysen und Konzeptenwicklungen können sein:

  • Reflexion und Standortbestimmung der Einrichtung(en) im Sozialraum
  • Profilschärfung und Überprüfung/Neuausrichtung der Angebotsstruktur
  • Neuorganisation und bedarfsorientierte Konzeptentwicklung
  • Darstellung und Sichtbarmachung des arbeitsfeldspezifischen Profils  

Der zeitliche und finanzielle Umfang wird individuell und bedarfsorientiert festgelegt.

Bildung und Prävention

  • Wir bieten Workshops, Vorträge und Projekte für verschiedene Zielgruppen wie Jugendliche, Schulklassen, Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte an.

Angebote der Fachstelle zur Jugendbeteiligung

Keine Stadt und keine Gemeinde ist gleich und auch die Lebensbedingungen der jungen Menschen innerhalb eines Ortes können stark variieren. Die Fachstelle zur Jugendbeteiligung begleitet und berät die Gemeinden und Städte im Kreis dabei, die Beteiligungsform zu finden, die sowohl zu den jungen Menschen vor Ort wie auch zu den vorhandenen Strukturen der Gemeinde oder der Kommune passt.

Damit Beteiligung gelingt, bedarf es eines klaren Konzeptes. Die Fachstelle unterstützt sie bei folgenden Fragestellungen:

  • Wie sollen Kinder und Jugendliche in der Gemeinde/Kommune beteiligt werden?
  • Wie kann jungen Menschen Lust darauf gemacht werden, sich aktiv für Ihre Themen, Interessen und Belange einzusetzen?
  • Wie kann die kommunale Teilnahme und Teilhabe junger Menschen gestaltet werden? Was braucht es dazu? 
  • Welche örtlichen Akteure müssen mitgedacht werden?
  • Und mit welchem zeitlichen und finanziellen Umfang muss gerechnet werden?

Darüber hinaus bietet die Fachstelle Impulsvorträge und Workshops für Fachkräfte und Gemeinden rund um das Thema der kommunalen Jugendbeteiligung nach § 41 a GemO an.

Kommunale Beteiligungsprojekte

Die Förderung der Beteiligungsangebote der kommunalen Jugendarbeit soll eine Neuentwicklung und Weiterentwicklung der Beteiligungsstrukturen Jugendlicher im Rems-Murr-Kreis ermöglichen. Das Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen Beteiligungsform. Gefördert werden dabei die Umsetzungskosten für Beteiligungsverfahren sowie kleinere Vorhaben und Einzelprojekte unter der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Bei Interesse an einer Projektförderung im Bereich der Jugendbeteiligung wenden Sie sich an den Kontakt des Fachbereichs Sozialraumorientierte Jugendarbeit und Jugendbeteiligung. 

Kontakt

Fachbereich sozialraumorientierte Jugendarbeit und Jugendbeteiligung
Mobiltelefon (01 62) 2 48 33 86