Letzte Notunterkunft für Geflüchtete wird abgebaut
Die Zahl der Geflüchteten, die neu im Rems-Murr-Kreis ankommen, sinkt aktuell. Deshalb kann die letzte Notunterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber jetzt abgebaut werden. Die großen Zelte am Berufsschulzentrum Backnang waren wichtig, um auf kurzfristige Zuweisungen reagieren zu können.
Die Zahl der Geflüchteten, die neu im Rems-Murr-Kreis ankommen, sinkt aktuell. Deshalb kann die letzte Notunterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber jetzt abgebaut werden. Die großen Zelte am Berufsschulzentrum Backnang waren wichtig, um auf kurzfristige Zuweisungen reagieren zu können.
Das Landratsamt stellt sich uns beim Thema Asyl bewusst möglichst breit auf, um gewappnet zu sein. Der Schwerpunkt liegt aber auf regulären Unterkünften.
Landrat Dr. Richard Sigel betont: "Aktuell kommen weniger Geflüchtete im Kreis an, deshalb können wir die Notunterkunft in Backnang abbauen. Wir vertrauen darauf, dass die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung greifen und wir nicht wieder kurzfristig Notunterkünfte aufbauen müssen. Auf der kommunalen Ebene brauchen wir hier weiter verlässliche Strukturen."
Nachdem 2023 viele Geflüchtete in den Landkreis kamen, gehen diese nun – zwei Jahre später - im Herbst in die Zuständigkeit der Kommunen über. Aktuell hat der Landkreis 34 Unterkünfte für Geflüchtete mit rund 3700 Plätzen.
(keck/3.7.25)